Saison 2026 - So viele Trackdays hatten wir noch nie!

Saison 2026 - Auf einmal hatten wir mehr als 20 Termin im Kalender

Wenn man uns vor ein paar Jahren gefragt hätte, wie eine „volle Saison“ für uns aussieht, hätten wir vermutlich von etwa 10 bis 15 Trackdays gesprochen – gut über das Jahr verteilt. Genug Action, aber trotzdem noch überschaubar und mit ausreichend Luft zwischen den Events.

Und dann kam 2026…

Irgendwie standen plötzlich 23 Trackdays quer durch Europa im Kalender.

Um ehrlich zu sein: Das war eigentlich gar nicht wirklich geplant. Wie so oft bei GP Days hat sich das alles Schritt für Schritt entwickelt. Eine Möglichkeit hat zur nächsten geführt, eine Rennstrecke hat ein zusätzliches Datum angeboten, Teilnehmer haben uns gebeten, öfter zu bestimmten Tracks zurückzukehren – und plötzlich hat sich der Kalender schneller gefüllt, als wir es je erwartet hätten.

Auf einmal saßen wir dann vor der finalen Version des Kalenders und dachten uns nur:

„Okay… das wird intensiv.“

Am Ende spiegelt die Saison 2026 auch genau wider, warum wir uns 2025 mit Graphit zusammengeschlossen haben. Und wenn wir uns anschauen, was dieses Jahr alles vor uns liegt, sind wir ziemlich sicher, dass wir genau auf dem richtigen Weg sind.

Eine Saison, die schnell anfängt...
...und nie wirklich nachlässt

Die Saison beginnt genauso, wie man es mittlerweile fast schon von uns kennt – mit einem Back-to-Back Start in Spa-Francorchamps und auf dem Circuit Mettet. Inzwischen fühlt sich das fast wie eine kleine Tradition an.

Der Saisonstart in Spa Francorchamps hat dabei jedes Mal etwas ganz Besonderes. Früh morgens im Fahrerlager anzukommen, wenn noch Nebel in den Ardennen hängt und man weiß, dass die Strecke für den ganzen Tag uns gehört – das verliert einfach nie die Magie.

Von dort aus geht es quer durch Europa weiter mit Stopps in Zandvoort, Bilster Berg und am Salzburgring – drei Strecken, die unterschiedlicher kaum sein könnten und trotzdem jedes Jahr wieder außergewöhnliche Trackdays liefern.

Gleichzeitig markiert 2026 für uns auch einen großen Schritt nach vorne, denn wir nehmen mehrere neue Rennstrecken in den Kalender auf. Zum ersten Mal fahren wir auf der Nürburgring Nordschleife, besuchen den legendären Red Bull Ring und kehren nach Frankreich zurück – mit Anneau du Rhin etwas ganz neues und mit Dijon-Prenois kehren wir zu unseren Wurzeln zurück. Strecken, die alle ihren ganz eigenen Charakter haben und vor denen man definitiv auch eine Portion Respekt mitbringen sollte.

Und trotzdem bleibt vieles vertraut. Strecken wie Bilster Berg oder der Circuit Mettet sind mittlerweile absolute GP Days Klassiker. Anspruchsvoll, intensiv – und trotzdem gehören sie Jahr für Jahr zu den Highlights unserer Saison.

Zandvoort überzeugt mit seinem einzigartigen Küstenflair, bei dem Wetter, Wind und Grip sich gefühlt ständig verändern.

Der Bilster Berg zählt nach wie vor zu den technisch anspruchsvollsten Strecken, die wir über die Saison hinweg besuchen.

Und der Salzburgring… fühlt sich irgendwie jedes Mal an wie Trackday und Kurzurlaub gleichzeitig – wir können bis heute nicht genau erklären, warum.

Die Realität hinter 23 Trackdays

So spannend der Kalender auch aussieht – er bringt natürlich eine komplett neue Herausforderung mit sich: Logistik.

Es gibt mehrere Phasen in der Saison, in denen Trackdays extrem eng aufeinander folgen. Teilweise liegen nur ein paar Tage dazwischen, teilweise mehrere hundert Kilometer Entfernung.

Das bedeutet lange Reisetage, sehr frühe Morgenstunden, späte Abende – und eine Menge Planung im Hintergrund, damit sich jeder einzelne Event trotzdem nach einem typischen GP Days Erlebnis anfühlt.

Boxen abbauen, Equipment verladen, quer durch Europa reisen, alles vor Sonnenaufgang wieder aufbauen – und gleichzeitig sicherstellen, dass alles reibungslos läuft, sobald die Strecke freigegeben wird. Das funktioniert nur als echtes Team und meistens mit sehr viel Kaffee und noch mehr Improvisationstalent.

Und genau diese Momente sind es am Ende auch, die eine Saison besonders machen.
Die leicht chaotischen Reisetage, unerwartete Herausforderungen und dieses Gefühl, wenn am Ende alles zusammenpasst, sobald die Teilnehmer ankommen – genau deshalb machen wir das Ganze.

Etwas Neues für 2026
Unser VW Up GTI Rennwagen

Ein Thema, auf das wir uns besonders freuen, ist die Weiterentwicklung eines Projekts, das wir gegen Ende der letzten Saison eher nebenbei getestet haben.

Bei unseren Trackdays am Salzburgring im Oktober hatten wir erstmals unsere VW Up GTIs mit dabei und haben sie intern getestet. Was ursprünglich als kleines Experiment gedacht war, hat sich sehr schnell zu etwas entwickelt, das deutlich größer geworden ist als erwartet.

Das Feedback war überwältigend.

Diese Autos zeigen perfekt, dass Trackdays nicht zwingend bedeuten müssen, das schnellste oder leistungsstärkste Fahrzeug zu fahren. Sie sind leicht, verspielt, gut kontrollierbar (meistens zumindest) – und vor allem unglaublich spaßig auf der Rennstrecke.

Zu sehen, wie Teilnehmer mit einem breiten Grinsen aus diesen Autos aussteigen, hat uns sehr schnell gezeigt, dass wir dieses Konzept weiter ausbauen wollen.

Aktuell arbeiten wir daran, sinnvolle Mietpakete für unterschiedliche Erfahrungslevels zu entwickeln. Es ist noch einiges in Arbeit, aber das Ziel ist klar:
Mehr Menschen sollen die Möglichkeit bekommen, Trackdays zu erleben – auch ohne eigenes Tracktool.

Die Rückkehr des GP Days Merch

Ein weiteres Thema, nach dem wir immer wieder gefragt wurden, ist GP Days Merchandise.

Für uns war Merch eigentlich immer eher ein Nebenprojekt. Mit der Zeit ist daraus aber etwas geworden, das viele Teilnehmer gerne tragen und mit zu Trackdays bringen.

Für 2026 bringen wir ausgewählte Produkte zurück.

Blick in die Zukunft

Wenn man die Saison 2026 mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es wahrscheinlich: Ambitioniert.

Nicht nur wegen der Anzahl der Trackdays, sondern weil jeder zusätzliche Event auch die Erwartungen erhöht – eure genauso wie unsere.

Und auch wenn 23 Trackdays beeindruckend klingen: Für uns zählt vor allem, dass sich jeder einzelne Tag weiterhin persönlich, entspannt und sicher anfühlt – genau so, wie GP Days immer gedacht war.

Wird es anstrengend werden?
Definitiv.

Wird es unerwartete Herausforderungen geben?
Sehr wahrscheinlich.

Aber wenn uns die vergangenen Jahre eines gezeigt haben, dann, dass genau daraus meistens die Geschichten entstehen, an die man sich am längsten erinnert.

Wir können es ehrlich gesagt kaum erwarten, dass es losgeht.

Wir sehen uns auf der Strecke in 2026.


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