Es muss nicht schwer sein euren ersten Trackday vorzubereiten!

GP Days Trackday Packing ListObwohl Rennstrecken für mich nach mehreren Jahren semi-professionellem Kartsport kein fremdes Terrain waren, ist der erste Besuch auf der Nordschleife seither unwiderruflich in mein Gedächtnis gebrannt. Kurz nachdem ich mein erstes Auto in Empfang nehmen konnte, rief ich einen meiner besten Freunde an und wir fuhren an einem Sonntag die knapp 300km bis zum Nürburgring um die ersten Runden zu drehen.

Mit einem Neuwagen ohne jegliche Veränderungen war unsere komplett fehlende Vorbereitung kein Problem. Die ersten Runden auf der Nordschleife, fehlende Erfahrung und eine Portion gehöriger Respekt, haben ihr übriges getan.

Die Teilnahme an einem Trackday sollte jedoch gut vorbereitet sein. Fehlende Vorbereitung hat mir in den letzten Jahren des Öfteren böse Überraschungen eingebrockt, die einfach hätten vermieden werden können:

Das müsst nicht ihr sein!

Es ist mit ziemlicher Sicherheit zu sagen, dass ein gut gewartetes Fahrzeug gepaart mit ausreichender Vorbereitung einen Trackday mit Leichtigkeit überstehen wird. Wir haben euch einige wichtige Punkte zusammengestellt, die als Leitfaden zur Vorbereitung auf unsere Events dienen sollten.

Regel #1 - Plant genug Zeit für die Vorbereitung ein

Ich kann es nicht oft genug sagen. Es gibt kaum etwas ärgerlicheres als sich auf eine Trackday zu freuen und eine Woche vorher festzustellen, dass euer Auto den Tausch eines Teils oder eine Reparatur nötig hat.

"Wenn ich eines gelernt habe, dann geht in Sachen Motorsport alles schief, was schiefgehen kann. Selbst wenn es nur aussieht wie eine Kleinigkeit, ist das Teil entweder in der Kürze der Zeit nicht verfügbar, oder es geht irgendetwas anderes kaputt während ihr das Teil tauscht und euch fehlt schlichtweg die Zeit alles fertig zu kriegen. Das führt zu unnötigem Stress und ist das letzte, was ihr im Rahmen eines Trackdays gebrauchen könnt."

Wir empfehlen ein paar Wochen vor der Veranstaltung die wichtigsten Teile eures Autos zu prüfen:

Checkt eure Bremsen

Wenn ein Teil an eurem Auto besonders hoch belastet wird, dann ist es das gesamte Bremssystem. Nicht nur weil es maßgeblich zu eurer und der Sicherheit der anderen Teilnehmer beiträgt, solltet ihr hier ein besonderes Augenmerk drauflegen.

BREMSBELÄGE:

Haben eure Beläge noch genug Stärke? Bedenkt hierbei, dass euer Auto (sofern ihr ohne Anhänger unterwegs seid) die Anreise, den gesamten Trackday und die Rückreise auf den Belägen schaffen muss. Weiterhin empfehlen wir euch über Sportbeläge nachzudenken, da diese mit den höheren Temperaturen durchaus besser klarkommen.

BREMSSCHEIBEN:

Wie sehen eure Scheiben aus? Wenn möglich, solltet ihr die Scheiben vor der Veranstaltung von der Innen- und Außenseite checken. Sind Risse oder andere Beschädigungen sichtbar?

Sofern ihr öfter an Trackdays teilnehmt, können Oberflächenrisse durchaus normal sein. Sollten diese allerdings bis zu den Rändern der Scheibe vordringen oder tiefer gehen, solltet ihr über einen Wechsel nachdenken. Da solch eine Prüfung per Ferndiagnose schwer durchzuführen ist, empfehlen wir euch bei Zweifeln zur Werkstatt eures Vertrauens zu fahren.

BREMSFLÜSSIGKEIT:

Einfach. Solltet ihr öfter an Trackdays teilnehmen, raten wir euch diese jährlich zu wechseln. Bei Bedarf, kann eine auf den Motorsport ausgelegte Bremsflüssigkeit verwendet werden.

Prüft eure Reifen

Es scheint als würden viele vergessen, dass dieReifen die einzige Verbindung zwischen Auto und Straße sind. Der Motor, das Fahrwerk und die Bremsen können nur so gut sein wie die Reifen, die sie mit der Straße verbinden.

Definitiv kein muss aber empfehlenswert sind Semi-Slicks. Im Vergleich zu Straßenreifen fahren sich Semis deutlich konstanter und produzieren gerade bei höheren Temperaturen wie sie auch auf der Rennstrecke vorkommen sehr guten Grip. Selbstverständlich kann auch auf Straßenreifen teilgenommen werden. Hier sollte allerdings darauf geachtet werden, dass man auch während der Sessions ein paar Abkühlphasen einbaut um den Reifen nicht gnadenlos zu überfordern.

Genau wie bei den Bremsen solltet ihr im Hinterkopf behalten, dass die Reifen die Anfahrt, den Trackday und die Rückfahrt überstehen müssen. Auf der Strecke solltet ihr mit weniger Luftdruck als normal loslegen. Gerne könnt ihr auf uns zukommen, wenn ihr hierfür Tipps benötigt.

Prüft euren Motor

ÖL:

Der wichtigste, aber vielleicht auch einfachste Punkt, wenn es darum geht euren Motor bereit für die Rennstrecke zu kriegen.

Am wichtigsten ist es schon einmal, dass ihr grundsätzlich nicht mit zu wenig Öl unterwegs seid. Egal wann und wo. Für die Rennstrecke ist es ratsam, den Ölstand durchweg zwischen 3/4 und 4/4 zu halten.

AUFPASSEN: Zuviel Öl schadet dem Motor genauso wie zu wenig Öl.

ANDERE TEILE:

Jedes Auto hat seine besonderen Schwachstellen. Bei unserem MINI ist z.B. der Kompressorriemen und einige Sensoren besonders anfällig. Alles einfach auszutauschende und günstige Teile, dennoch können sie einem den gesamten Tag versauen.

Wir können euch nur empfehlen, in die einschlägigen Foren zu euren Autos einzulesen. Dort könnt ihr euch einfach und schnell einen Überblick zu den wichtigsten Teilen verschaffen.

Regel #2 - Erstellt eine Packliste

Wir haben euch eine Packliste mit den wichtigsten Sachen für jeden Trackdaybesuch erstellt - Klickt hier!

Regel #3 - Genießt den Tag!

Wenn ihr euer Auto gut geprüft habt, gibt es nicht viel, um das ihr euch sorgen machen müsst. Genießt den Tag bei GP Days. Sollte doch mal etwas schief gehen, finden wir sicherlich zusammen eine Lösung!


2 Kommentare


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